Der exzentrische und gutmütige Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma – den weltbekannten Tobler-Werken – und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Er tritt die Reise an, um zu erleben, wie die Menschen dort auf einen armen Schlucker reagieren.Toblers besorgte junge Tochter Hildegard aber bereitet das Hotel noch vor seiner Abfahrt heimlich auf den Besuch des verkleideten Millionärs vor. Fälschlicherweise wird jedoch Dr. Fritz Hagedorn, ein arbeitsloser Werbefachmann, der in dem Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hat, für den reichen Mann gehalten und entsprechend verwöhnt. Tobler hingegen wird in eine kleine Dachkammer ohne Heizung gesteckt, vom Personal schikaniert und zu Gelegenheitsarbeiten herangezogen. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Hagedorn, obwohl das entsetzte Personal jeglichen Kontakt zwischen den beiden zu verhindern sucht. Eine turbulente Verwechslungskomödie mit einem Schuss Romantik nimmt ihren Lauf…..!
Alle Aufführungsrechte liegen beim Chronos Verlag, Hamburg
Gefördert vom Kulturbüro Essen

Der deutsche Schriftsteller Emil Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, ist heutzutage vor allem wegen seiner humorvollen, scharfsinnigen Kinderbücher bekannt. Daneben schrieb er jedoch auch humoristische bis zeitkritische Gedichte, arbeitete als Drehbuchautor und Verfasser von Texten für das Kabarett. Kästner starb am 29. Juli 1974 in München.

Unsere Inszenierung des Erich Kästner Klassikers erfreut sich anhaltend großen Beliebtheit!

Kästner, der bereits in den frühen 30er Jahren bei den Nationalsozialisten in Ungnade fiel und praktisch mit einem Publikationsverbot belegt wurde, brachte den Stoff von „Drei Männer im Schnee“ 1934 unter dem Pseudonym Robert Neuner unter dem Titel „Das lebenslängliche Kind“ heraus. Bereits die Uraufführung am 7. September 1934 am Schauspielhaus Bremen war ein großer Erfolg.

„Obwohl die Millionäre aus der Mode gekommen sind und obwohl ich nicht einmal genau weiß warum, ist, dessen ungeachtet, die Hauptfigur dieses Buches ein Millionär. Das ist nicht meine Schuld. Sondern es kam so…“ (Erich Kästner)